Methode

Eine wirksame Methode einfach erklärt

Wie wird es gemacht?

Der Dorntherapeut erfühlt mit den Fingern kleinste Fehlstellungen der Wirbel, positioniert sie zurück, indem er schonend Druck ausübt. Dies wird im Stehen, Liegen oder Sitzen gemacht.

Er löst Verklebungen, das sogenannte ,,Röllele‘‘, behebt muskuläre Verspannungen durch Massage und die Behandlung der Triggerpunkte. Eine Behandlung dauert zwischen 40 und 60 Minuten, direkt nach der Behandlung sollte der Patient  ca. 10 Minuten zügig laufen, damit sich der Halteapparat an die neuen Gegebenheiten anpassen kann. Die meisten Patienten berichten von einer sofortigen Besserung ihrer Beschwerden, es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass sich die volle Wirkung der Behandlung erst nach zwei bis drei Tagen zeigt, bis dahin können Druckempfindlichkeiten und auch eine Verstärkung der Symptomatik auftreten.

Die wichtigste Grundlage für eine gerade Wirbelsäule, ist ein waagerechtes  Becken, das wiederum von zwei gleich langen Beinen abhängt. Nach statischen Gesetzen muss bei ungleich langen Beinen das Becken schräg aufliegen. Damit baut sich die Wirbelsäule auf einem nicht waagerechten Fundament auf, im weiteren Verlauf muss sie dann die Schräglage weiter oben kompensieren, was logischerweise  Beschwerden und Verspannungen zur  Folge haben wird. So können Schmerzen, die im Schulterbereich auftreten, ihre Ursache im Beinlängenunterschied haben. Der Ausgleich der Beinlängendifferenz erfolgt durch den Betroffenen selbst, er macht während 2-4 Wochen vor dem Einschlafen  eine einfache Übung. Damit ist eine wichtige Ursache für den Beckenschiefstand behoben und die Wirbelfehlstellungen können dauerhaft gerichtet werden.

Jeglicher Korrekturversuch von Wirbelfehlstellungen, ohne Behebung des Beckenschiefstandes, ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt und wird früher oder später, wieder zu ähnlichen Beschwerden führen! Der Körper ist so ausgerichtet, dass er mit dem geringsten  Aufwand möglichst gerade steht, darum kompensiert er die Fehlstellung sofort wieder. 

Was passiert wenn Wirbel  deplatziert sind?

Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbeln, zwischen denen jeweils beidseitig, die sogenannten Spinalnerven, austreten. Diese Nervenstränge verbinden die Organe, Glieder und ganze Regionen des Körpers mit dem Gehirn und stellen die Kommunikation innerhalb des Körpers sicher. Wenn einzelne oder mehrere Wirbel blockiert oder verschoben, verdreht sind, kann dies die Spinalnerven irritieren und somit die interne Kommunikation des Körpers stören, Funktionsstörungen der Organe und Extremitäten können auftreten. In der Regel verschwinden diese Beschwerden nach 3-6 Behandlungen, sofern ihre Ursache in der Wirbelfehlstellung lag.

Triggerpoint-Behandlung
Ein   Triggerpunkt ist nach Travell und Simons ein    kleiner, durch Kontraktionen entstandener Knoten im Muskelgewebe. Oft fühlen  sich  diese Knoten wie eine Erbse an, die tief im Muskel sitzt. Triggerpunkte befinden sich im  ganzen  Körper und   können   durch   chronische   Überlastungen,   Fehlhaltungen, Zerrungen, Prellungen   und   andere    Muskel   Irritationen  entstehen. Man    unterscheidet aktive und passive Triggerpoints, wobei die aktiven  Triggerpunkte  Schmerzen  auslösen  wohin  gegen die passiven Triggerpunkte   Bewegungseinschränkungen verursachen.

Triggerpunkte   können    Kopf-und   Nackenschmerzen  und    eine  Vielfalt  an  Gelenkschmerzen verursachen. Indirekt  kann einTriggerpunkt  aber  auch  durchandere  Triggerpunkte,  Gelenkerkrankungen und    emotionalen  Stress  aktiviert werden. Bei  der  manuellen  Triggerpunktbehandlung   wird   der entsprechende Triggerpunkt zunächst (meist schmerzhaft)  im Muskelgewebe ertastet,  dann wird ein statischer   Druck  auf    ihn   ausgeübt,  bis  der  Schmerz  spürbar   nachlässt. Beim   vollständigen Auflösen des  Triggerpunktes  verschwinden    Schmerzen,  Bewegungseinschränkungen und andere Symtome, die durch den Punkt  ausgelöst wurden.  Nach  der  Behandlung   kann  es  zu   Muskelkater  ähnlichem  Schmerz kommen, der aber schnell wieder vergeht.